Webmail-Frontend

Webmail-Frontends sind sehr beliebt, gestatten Sie doch die Bearbeitung der eMails per Webbrowser von jedem Punkt des Internet aus. Da viele Nutzer das Internet mit Web gleichsetzen - was ja nicht stimmt - kennen sie nur noch diese Art und Weise im Umgang mit eMails.

An der EUV wird ein Web-Frontend auf Basis der freien Software von SquirrelMail angeboten. Hierbei handelt es sich um eine Lösung in PHP4, das im Folgenden einfach 'Webmail' genannt wird. Die Software ist komplett in englisch, teilweise in deutsch.

Bevor Sie dieses Webmail das erstemal benutzen, sollten Sie einige Hinweise beachten und nach dem ersten Anmelden einige wenige Einstellungen vornehmen.

Die hier vorgestellte Lösung hat sich bisher bewährt.
Seit dem Umzug der Kommunikationsservers der Mitarbeiter - der viadrina.euv-frankfurt-o.de - auf eine wesentlich leistungsfähigere Hardware ist Webmail jetzt auch für die Mitarbeiter freigegeben.

Ebenso wird auf beiden Maschinen - dem Kommunikationsserver der Studenten und dem der Miatarbeiter Webmail - und nur für Webmail - das https-Protokoll - verschlüsselte Übertragung - angeboten. Hierbei werden alle Informationen - das Login, das Passwort, alle Anzeigen und eMails - nach dem Austausch der Zertifikate verschlüsselt übertragen. Weitere Infos siehe unten.

Die Verwaltung der eMails erfolgt hier komplett auf dem Server. Genutzt wird dazu der IMAP-Dämon.
Die Inbox [Imbox] liegt im Systembereich.
Die Mail-Ordner [Folder], die Sie anlegen können, liegen in Homerverzeichnis ihres Unix-Konto.

Die Inboxen werden monatlich auf ihre Größe überprüft und bei Überschreiten einer Grenze von derzeit 20 MByte werden Warn-eMails verschickt. Für die Unix-Konten der Studierenden gilt eine quota-Regelung von 100-200 MB!
Beachten Sie also den Speicherplatz, den Sie belegen (Quota-Anzeige in Webmail).

HTTPS - verschlüsselte Übertragung
  Verschlüsselt oder unverschlüsselt Mit der URL
(Studierende) https://webmail.student.euv-frankfurt-o.de
bzw.
(Mitarbeiter) https://webmail.euv-frankfurt-o.de
wählen Sie das https-Protokoll und damit die verschlüsselte Übertragung aller Daten zwischen Server und ihrem Client (PC mit Browser)
Das macht die Bearbeitung der eMails sicherer, aber das ganze System auch spürbar langsamer.

Mit der URL
(Studierende) http://webmail.student.euv-frankfurt-o.de
bzw.
(Mitarbeiter) http://webmail.euv-frankfurt-o.de steht Ihnen weiterhin die unverschlüsselte Variante zur Verfügung.

Sie haben es also selbst in der Hand, sich für die sicherer aber etwas langsamerer Variante zu entscheiden.
  Zertifikat Hierbei handelt es sich vorerst um ein sogenanntes 'selbst unterzeichnetes Zertifikat', d.h. ohne einschalten einer offiziellen Zertifizierungsinstanz (CA = Certification Authority)
Beim ersten Aufruf von einem Client (PC mit Browser) werden Sie aufgefordert, das Zertifikat zu akzeptieren.

Hinweis:
Benutzen Sie Publik-PC's ausserhalb unseres Uni-Netzes, akzeptieren Sie bitte das Zertifikat nur für die aktuelle Sitzung!

Kompatibilität zu anderen eMail-Programmen
 

Pine,
Unix-Mail-Programm

Bei der Basiskonfiguration für dieses Webmail wurde auf Kompatibilität zum Unix-Mail-Programm pine geachtet.
Sie können also beide Möglichkeiten der eMail-Bearbeitung im Wechsel benutzen und bekommen immer den gleichen Zustand ihrer Mailbox bzw. der angelegten Mailordner zu sehen.
  POP3-Kontenabfrage

Zu POP3-eMail-Programmen, sollte es keine Probleme geben. POP3-eMail-Programm kopieren die eMails ja auf die Festplatte ihres PC und löschen sie dann evtl. in der Inbox auf dem Server.

Danach sehen Sie im Webmail nur noch die auf dem Server vorhandenen eMails, in der Inbox die neu eingetroffenen, in den Ordnern die dort mit Webmail abgelegten. Die Ordner ihres POP3-eMail-Programmes liegen ja auf der Festplatte ihres PC's.


Wichtiger Hinweis! Eine zeitgleiche Anwendung von mehreren Mail-Programmen sollten Sie unterlassen, da sie damit die Konsistenz der eMail-Dateien und vorallem ihrer Mailbox gefährden.
Dieses Problem tritt immer wieder auf, sehr häufig im Zusammenhang mit MS-Outlook.

Anmelden
  login/name

Hier bitte Kleinbuchstaben schreiben, so wie das login auch eingerichtet ist.
(hier hat dieses Webmail einen kleinen Fehler)

Die Logins mit Testuser und testuser liefern die gleiche Mailbox, nämlich die von 'testuser', aber es werden zwei Preferenzdateien angelegt mit dann eben unterschiedlichen Einstellungen.

Hier ist immer das Login gemeint, nie ihr persönlicher Name!
Auch weil der nicht eindeutig ist! - Mueller gibt es viele -

 

  Einige Browser
- Netscape 6 - fragen, ob er sich das Passwort merken soll.
Das darf auf keinen Fall geschehen!

Konfiguration von Webmail
  Nach dem ersten Anmelden an Webmail sollten Sie zuerst einige Konfigurationen vornehmen.
Unter dem Menü-Punkt 'Options' finden Sie:
  1. Personal Information - notwendig vorm ersten verschicken von eMails, Beispiel.
  2. Display Preferences - nicht notwendig, Beispiel
Wichtig: bei 'Auto refresh folder list' keinen Wert unter 5 Minuten einstellen, Sie belasten sonst das Netz und den Server übermässig.
  3. Message Highlighting - keine Einstellungen notwendig
  4. Folder Preferences - nicht notwendig, Beispiel
  5. Index Order - keine Einstellungen notwendig

Alle Änderungen in den Options sind mit 'submit' an den Server zu schicken.


Hinweise zur Anwendung von Webmail
 

  eigene Mail-Ordner/-Folder wegen der Kompatibilität zum Unix-Mail-Programm pine werden diese im '<$HOME>/mail/'-Unterverzeichnis ihres Unix-Kontos angelegt und verwaltet.
 

  Attachments

Das Empfangen und Abspeichern von Attachments auf der Festplatte geht genau so einfach wie bei den POP3-eMail-Programmen.
Ebenso einfach ist das Versenden von Attachments.

Nach der Auswahl/Browse müssen die Dateien mit Add/Hinzufügen auf den Server übertragen werden.

Die Größe für diese Dateien ist auf 5 MByte begrenzt.
Gegebenfalls erscheint oben auf der Compose-Webseite eine Fehlermeldung!

 

  Abmelden / Sign Out Das Abmelden sollte immer über 'Sign Out' erfolgen.

Viel Erfolg mit Webmail!.

E. Tugendheim
et@euv-frankfurt-o.de


Redaktion: Gruppe Netz / Eberhard Tugendheim
Redaktionschluß: